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Eine Chronologie unserer Arbeit 2008


• Mai 2008, wie alles begann:

In einem Gelsenkirchener Internetforum bringen wir das Thema Anna Selbdritt auf den Tisch und beginnen die historischen Zusammenhänge rund um das Heiligenhäuschen aufzuarbeiten.

Wir entdecken den kulturellen Wert dieses 150 Jahre alten Bauwerks, der mittelalterlichen Anna Selbdritt Plastik und des Gahlenschen Kohlenwegs und sammeln Informationen über den Annenkult, Bruder Jordan Mai und den Urbanusumritt.

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• Juni 2008: "Sauber macht Lustig"

Parallel zu unseren Recherchen säubern wir die Kapelle und befreien ihr Umfeld vom Wildwuchs. Das stark beschädigte Inventar wird so weit es geht repariert, Franziskanermönch Jordan Mai bekommt ein neues Bild, die Kapelle eine Petroleumlampe als Ewiges Licht und ein neues Schloss. Die offenen Fenster werden mit Plexiglasscheiben versehen, um das Innere des Heiligenhäuschens vor zerstörerischen Umwelteinflüssen zu schützen. Eine Frau bringt Blumen mit und so pflanzen wir einen Rosenstock neben die Kapelle. Christian Hörne spendet eine Bank, die einlädt innezuhalten und die Atmosphäre dieses Ortes und das beeindruckende Landschaftspanorama zu genießen.




 
Presse: "WAZ 9. Juli 2008" - "Neuer Glanz für alte Kapelle"
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen-buer/2008/7/9/news-61333688/detail.html

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• Juli 2008 - Andacht zu Annas Namenstag


Als ersten Höhepunkt lädt Pastor Norbert Schroers und die Josefgemeinde am 26. Juli, dem Namenstag Annas, zu einer Andacht an der Kapelle ein. Als Dankeschön für unsere Arbeit wird die Anna Selbdritt Figur für diesen Tag in ihre Kapelle gestellt. Das faszinierende an dieser Andacht ist die Teilnahme von Gläubigen aus allen Stadtteilen Gelsenkirchens und aus Nachbargemeinden in Polsum und Dorsten.

Presse: "WAZ 27. Juli 2008" - " Eine kleine Wallfahrt"
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen-buer/2008/7/27/news-65030667/detail.html

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• August 2008 - Besuch auf "Unser Fritz
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Wir besuchten die Künstlerzeche Unser Fritz in Herne und informierten uns über die Idee Helmut Bettenhausens und einiger Kunstvereine, den Gahlenschen Kohlenweg in eine Straße der Kunst zu verwandeln. Es entsteht der Kontakt zu Ulrich Daduna vom Kunstverein Gelsenkirchen und die Idee, die Projektoren, wie sich die Kunstvereine bei ihren Aktionen nennen, zu begleiten und ihre Arbeit im Internet zu dokumentieren.

Helmut Bettenhausen Helmut Bettenhausen Vater der Straße der Kunst, Halbmond und Kreuz, Wanne - Foto: Wolfgang Quickels

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• Oktober 2008 - Gelsenkirchen zeigt Gesicht

Anita Rollfink holt die Fotografen der Gelsenkirchener Geschichten zu einem Fotoshooting auf die Wasserburg Lüttinghof nach Scholven. Ein kleines Geburtstagsgeschenk an die 700 Jahre alte Burg.

Hier entstehen die letzten Bilder der Ausstellung „Gelsenkirchen zeigt Gesicht“, die ab dem 26. Januar 2009 für einen Monat im Gelsenkirchener Kulturraum „die flora“ zu sehen ist.

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• November 2008 - Nol Hennissen Brandmarke - Wegezeichen

Logo Nol Hennissen
Am 21. November reisen wir über den Gahlenschen Kohlenweg nach Buer – Middelich an die Matthäuskirche, um der Projektion Wegezeichen des Kunstvereins Gelsenkirchens beizuwohnen. Dort setzt der in Bochum lebende Niederländer Nol Hennissen sein Brandzeichen vor das Gotteshaus in die Parkanlage: Ein brennender Pfeil, der den Weg zum Gahlenschen Hafen an die Lippe weist. (folgende Fotos von Johannes Fischer und Anita Rollfink)



Kulturhauptstadt 2010 im Landeanflug auf Gelsenkirchen-Buer.
(Fotos des Weltenbummlers Horst Schielmann, der das Spektakel vom Kirchturm aus beobachtete)

links: Nol Hennissen
(Foto von der Dorstener Textilkünstlerin Doris Gerhard)
Nol Hennissen
Miit Nol Hennissen hoffen wir demnächst über seine Aktion in Gelsenkirchen, die eine Fortsetzung haben wird, reden zu können, um den Künstler und seine Arbeit etwas genauer kennen zu lernen.


• Ruhrkulturgarten 2010

Ein weiteres Projekt auf dem Weg zur Straße der Kunst, diesmal von virtuell-visuell Dorsten in Szene gesetzt, ist der Ruhrkulturgarten, einer Apfelbaumstreuobstwiese mit 53 heimischen und vom Aussterben bedrohten Apfelsorten auf Hof Dalhaus in Altendorf-Ulfkotte, hart an der Grenze zu Gelsenkirchen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Anna Selbdritt. Die Streuobstwiese ist in Form des Ruhrgebiets angelegt und ihre Wege sind dem Verlauf der Flüsse Rhein, Ruhr, Emscher und Lippe nachempfunden.

Wir übernehmen die Patenschaft über die Schafsnase, einer Mostapfelsorte, welche der Stadt Sonsbeck am Niederrhein gewidmet ist und werden in den nächsten Tagen diese Stadt im äußersten Nordwesten des Kreises Wesel anschreiben um zu schauen, ob sich auch so eine Brücke quer durch das Ruhrgebiet bauen lässt.

Lageplan Ruhrkulturgarten
Lageplan des Ruhrkulturgarten auf Hof Dalhaus
Urkunde
Urkunde über die Schafsnase für Sonsbeck
Die Patenschaft dient der Nachbarschaftspflege entlang des Kohlenwegs, um gemeinsam mit anderen Menschen, die sich in Eigeninitiative für Kunst und Kultur in unserer Region einsetzen, etwas zu bewegen.

Desweiteren wollen wir die Patenschaft jedes Jahr mit unserem 2008 extra für diesen Anlass eingeführten Pfannkuchenessen zelebrieren, als kleines Erntedankfest für die Mühen unseres Projektes.



• Annas Apfelkuchen bringen Gelsenkirchen nach Scholven

"Unsere Frau am Herd"

Es brutzelt....

Was soll man sagen? Einfach nur "LECKER!"

Annas Apfelkuchen mit Eierlikör


• Impressionen der Baumpflanzung im Kulturgarten Hof Dalhaus

Anita Rollfink im Gespräch mit Xantens Bürgermeister Christian Strunk
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